BERND NASNER . FOTOGRAFFotografie seit Jahrzehnten. Ich mache aktuelle Hamburg-Fotos, sammle historische Hamburg-Fotos und entdecke gern meine Umwelt immer wieder neu. Mein Laden: Das Photohaus in der Großen Theaterstrasse 45.BERND NASNER . FOTOGRAFFotografie seit Jahrzehnten. Ich mache aktuelle Hamburg-Fotos, sammle historische Hamburg-Fotos und entdecke gern meine Umwelt immer wieder neu. Mein Laden: Das Photohaus in der Großen Theaterstrasse 45.BERND NASNER . FOTOGRAFFotografie seit Jahrzehnten. Ich mache aktuelle Hamburg-Fotos, sammle historische Hamburg-Fotos und entdecke gern meine Umwelt immer wieder neu. Mein Laden: Das Photohaus in der Großen Theaterstrasse 45.BERND NASNER . FOTOGRAFFotografie seit Jahrzehnten. Ich mache aktuelle Hamburg-Fotos, sammle historische Hamburg-Fotos und entdecke gern meine Umwelt immer wieder neu. Mein Laden: Das Photohaus in der Großen Theaterstrasse 45.

BERND NASNER . FOTOGRAF

Fotografie seit Jahrzehnten. Ich mache aktuelle Hamburg-Fotos, sammle historische Hamburg-Fotos und entdecke gern meine Umwelt immer wieder neu. Mein Laden: Das Photohaus in der Großen Theaterstrasse 45.

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Fotografie seit Jahrzehnten. Ich mache aktuelle Hamburg-Fotos, sammle historische Hamburg-Fotos und entdecke gern meine Umwelt immer wieder neu. Mein Laden: Das Photohaus in der Großen Theaterstrasse 45.

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Fotografie seit Jahrzehnten. Ich mache aktuelle Hamburg-Fotos, sammle historische Hamburg-Fotos und entdecke gern meine Umwelt immer wieder neu. Mein Laden: Das Photohaus in der Großen Theaterstrasse 45.
Fotograf

Hamburg habe ich viel zu spät entdeckt. Es war immer da und ich habe es einfach übersehen. Ferne Dinge waren mir wichtiger, die Familie auch, doch es lag die ganze Zeit unentdeckt vor mir. Bis ich es an einem verregneten Januarabend endlich vor mir hatte: Hamburg, der Hafen, die Elbe, Alster, Backstein, Kräne und Container.

 

Ein weißer Fleck auf der Landkarte, der plötzlich unglaublich interessant wurde. Gewiss, es gab schon Millionen guter Hamburg-Fotos. Es waren aber nicht meine. Der Stadt möglichst eigene Blickwinkel abzugewinnen, war nun mein Ziel. Am liebsten war mir da das Licht zwischen Tag und Nacht. Da hatten selbst unauffällige Motive plötzlich eine andere Anmutung, Lichter flimmerten, Farben leuchteten. Man muss etwas Zeit mitbringen und wissen wann man wo am besten steht. Mit etwas Geduld, Glück und Geschick lassen sich der so bekannten Stadt immer neue Sichtweisen entlocken. Dabei fällt mir immer wieder auf: Der Weg ist das Ziel.



2004

  • Nachts, im Regen, im Hafen, es gibt bestimmt weit ungemütlichere Orte als diesen, aber auch weit angenehmere Plätze. Es ist eiskalt, die Finger frieren fast am Stativ fest. Ist die Linse schon voller Regentropfen? Wenn man nach ein paar Stunden mit vielen hundert Fotos nach Haus zurück kehrt, geht die Arbeit erst richtig los. Vielleicht sind am Ende drei, vier Motive dabei. Manchmal etwas mehr, ab und zu auch mal gar nichts, was einem gefällt.

2005

  • Mit der Nikon F 4 und F 100 zog ich anfangs los. War in Ordnung aber ich ärgerte mich meist, wenn aus dem Labor andere Fotos kamen als ich sie mir vorgestellt hatte. Da fiel mir die Nikon D 100 in die Hände, meines Erachtens die erste passable und bezahlbare Digitalkamera. Die Objektive passten und ich stürzte mich in das digitale Abenteuer. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich mit der neuen Technik angefreundet hatte, aber es sollte sich lohnen. Auch andere Markenkameras probierte ich aus weil die Technik sich rasant weiterentwickelte.
2009
  • Viele Kameras und Objektive wurden im Lauf der Zeit getestet und gewechselt. Manches tolle Wunschobjektiv entpuppt sich später als Last. Mancher Lichtriese wird nie gebraucht, viele Weitwinkel sind viel zu weit. Am besten, man geht mit bewährter Technik auf Pirsch und schleppt nicht zu viel mit sich herum. Weniger ist da oft mehr und der Fotografenblick stellt sich auf bekannte Winkel besser ein. Auch die Kamera will im Fall des Falles schnell bedient werden können. Langes Forschen in neuen Menues kostet Zeit und ist der Sache nicht dienlich. Ab und zu aber hat man doch mal Lust auf was Neues .... und da gibt`s ja ständig Nachschub.

2015 Mit welcher Digitalkamera soll ich losziehen ?

Olympus OM-D EM-1 mit 2,8/12-40
Fuji XT 1 graphite siber mit 1,4/35
Sony Alpha 7 II mit 28-70
Pentax 645 Z mit 2,8/55

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Im Lauf der Jahre probiert man so einiges aus und wechselt schon mal die Marke. Wenn man direkt an der Quelle sitzt wie ich fällt das auch nicht so furchtbar schwer. Anfangs war ich mit Nikon und Canon unterwegs, Viele Fotos sind mit EOS 5 D MK I-III entstanden, viele weitere mit der 7 D. Objektive meist die 2,8 L Objektive 16-35, 24-70 und 70-200. Aber die Tasche wurde immer schwerer und oft schleppte ich Objektive mit die ich dann kaum nutzte. Mittlerweile hab ich alle Canon-Teile abgestoßen.

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Seit es Systemkameras gibt verfolge ich die Entwicklung mit großem Interesse. Zugegeben,die ersten Modelle von vor 5-7 Jahren hatten noch nicht die besten Sucher, aber mittlerweile hat sich viel bewegt und heute sehe ich eher Vorteile als Nachteile. Die elektronischen Sucher bieten ein sehr wirklichkeitsnahes Bild und zeigen eben auch was man als Bild bekommt. Ob Belichtung, Weißabgleich oder Tiefenschärfe, man sieht es schon in der Vorschau. Die meist klappbaren Displays sind ebenfalls sehr brillant geworden. Und auch beim Live-View kann man blitzschnell fokussieren und fotografieren, aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Mit Adaptern lassen sich viele "alte Scherben" nutzen, wer möchte.

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Für Urlaub und Ausflug nehme ich meist die Olympus OM-D EM-1 mit dem 2,8/12-40, das ist vom Bereich so wie im Analogbereich 24-80 mm. Damit kann man schon "fast alles" machen. Ein kleines Tele dazu und fertig. Die Qualität reicht auch für große Poster. Eigentlich braucht man nicht mehr.

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Für den Stadtspaziergang nehme ich andererseits auch gern die Fujifilm XT 1, eine bildschöne Kamera die ein bißchen so aussieht wie früher. Das Auge fotografiert ja schließlich auch mit ;-)  Bei Fuji finde ich zahlreiche lichtstarke Festbrennweiten. Das ganze System macht Spaß, der Sensor ist noch größer als bei der Olympus. Meine Bilder werden auch dann besser wenn ich die Kamera gern mag.

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Ebenfalls kann ich nicht von der Sony lassen, das Vollformat bietet derzeit bei den Systemkameras die beste Auflösung. Zur Zeit habe ich ein Alpha 7 II. Vielleicht wird es nochmal eine Alpha 7 R II, die hat noch mehr Pixel. Aber Pixel sind nicht alles. Es kommt auf die Kombination an. Kameragehäuse, Objektiv und Ausstattung sollten insgesamt zum gesteckten Ziel passen. Die Sony ist zwar kleiner als eine Spiegelreflex mit Vollformat aber auch keine Taschenkamera.Wer beste Qualität noch gerne mitnehmbar möchte ist hier richtig. Apropos Taschen, ich verstaue seit Jahr und Tag meine Kameras in verschieden großen Billingham-Taschen. Sehr gut gepolstert, leicht und schlank zu tragen, auch unauffällig.

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Wenn es ganz ernst wird habe ich ja noch die Pentax 645 Z, die hat nicht nur ein noch größeres Sensor-Format sondern daher auch noch mehr Auflösung, 51 MP. In der Praxis sieht man auf den ersten Blick nicht viel davon. Bei näherem Hinsehen und bei der Bildbearbeitung merkt man dann was alles in so einem Mittelformat-Foto drinsteckt. Aus den Tiefen kann man noch jede versteckte Nuance heraus holen, in den hellen Bereichen immer noch etwas abdecken. Das Fotografieren mit der 645 Z ist denn auch mehr Arbeit als lockerer Zeitvertreib. Man hat ordentlich was zu packen und macht seine Fotos überlegter und nicht schnell mal aus der Hüfte. Trotzdem ist es eine Kamera für draußen, wetterfest und stoßgesichert, mit der kann man auch bei Regen an den Strand gehen. Und man wundert sich dass es auch mit ganz wenigen Objektiven geht. Wenn ich "richtig fotografieren" gehe ist mir diese Kamera am liebsten.

Wer jetzt findet, ich habe zu viele Kameras, der hat ja sowas von recht. Da ich als Inhaber eines Fotoladens aber leichtes Spiel habe und auch über das reine Bild hinaus auch technisches Interesse habe und haben sollte, leiste ich mir das. Ich nutze fast immer gebrauchte oder reduzierte Einzelstücke die nach einigen Jahren wieder abgebe. Als Privatmann würde ich hier deutlich zurückhaltener sein.

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Was die richtige oder beste Kamera ist dafür habe ich keine Antwort. Es gibt für jeden unterschiedlichen Zweck die unterschiedlichtsnen Kameras und Objektive. Was nützt mir die beste Kamera wenn ich sie nicht schleppen kann oder mag. Was nützt die beste Auflösung wenn ich meine Bilder nur auf dem Monitor angucke oder maximal Din A 3 Fotos davon anfertige. Was will ich mt einer kleinen Digiknipse wenn höchste Auflösung gefragt ist. Die perfekte Kamera für jeden und für jeden Zweck gibt es nicht. Wer dazu Fragen hat kann gern ins Photohaus Colonnaden kommen und sich dort Rat holen. Im Internet auch unter www.photohaus.de

Das wars fürs Erste   "Allzeit gut Licht" wünscht Bernd Nasner